Unsere alten Herren

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass die „alten Herren“ für jeden Sportverein ein Stück lebendiger Vergangenheit darstellen. Der Sportgeist dieser alten Streiter von ehemals nimmt auch mit fortschreitendem Alter nicht ab. Jung und elastisch bleiben, das ist ihre Parole. Sie haben zum Teil jahrelang das Trikot in den Vereinsfarben als Spieler der 1. Mannschaft getragen. 

Mit diesen Zeilen begann unsere  erste Seite auf der neu geschaffenen TSV Union Wuppertal Homepage. Lang ist es her.

Nun ist es Zeit neue Akzente zu setzen, Änderungen vorzunehmen, Textzeilen zu streichen und, und, und, zumal auch bei den AH-Spielern von damals (u.a. Legendenzeit Aufstieg 1986/1987) der Zahn der Zeit nagte.

Weh Weh-Wehchen, Altersmüdigkeit oder aber auch einfach andere Interessen sind die Ursachen gewesen, die zu einem gravierenden Generationenwechsel im Verein führten. Mit der Saison 2015/2016 begann nach einer Durststrecke von ca. sieben/acht Jahren erst wieder ein relativ geregelter Spielbetrieb der AH. Zuerst bei Turnieren und/oder Sommerfesten oder bei einem Wochentagkick beim VFL Gennebreck, einem befreundeten Verein aus der Nachbarschaft. Der SC Uellendahl, der uns während der Umbauphase des Platzes Trainingszeiten zur Verfügung stellte, SC Velbert und der ASV Wuppertal folgten. Standen zu diesem Zeitpunkt gerade elf Spieler auf dem Platz, müssen heute teilweise sieben Spieler auf die harte Ersatzbank. 

Mit der Inbetriebnahme des neuen Kunstrasenplatzes auf der Hardenberg-Arena im Sommer 2016, eine Zunahme an Spieler aller Altersklassen (von Ü32 bis Ü50) und Nationalitäten, ist auch bei den alten Säcken der Umbruch/Umschwung erfolgt. Die Freundschaftsspiele wurden jetzt gegen den VFL Bochum AH und dem BVB 09 Dortmund AH ausgetragen. Der Platzhirsch im Tal, die AH des WSV spielten auf dem Sommerfest 2018 vor

Multi Kulti -und das im positiven Sinn- herrscht jetzt auf dem Kleinfeld mittwochs abends, wenn eine Stunde die müden Knochen vom Alltagsstress bewegt werden. Die Lust ist bei allen zu verspüren, auch wenn es manchmal schon hitzig zur Sache geht. Am Ende gewinnt der Spaß und bei einem Bierchen (dritte Halbzeit) noch in der Kabine oder im Vereinslokal sind alle Streitigkeiten runtergespült.

Das Motto des TEAMS „Wer rastet der rostet“ steht immer noch und wer Lust hat, kann sich bei den Verantwortlichen des Vereins melden. Nach einem Probetraining innerhalb von drei bis vier Wochen (zum gegenseitigen Beschnuppern) muss dann der Vereinsbeitritt folgen. Also auf geht´s!

 

Bis bald auf dem Sportplatz

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